Hinterrad Einbau

  • #1

    Moin, ich muß mich mal auskotzen. Wahrscheinlich hab ich mich nur zu blöd angestellt, aber der Einbau des Hinterrads hat mich gestern schier in den Wahnsinn getrieben.

    Ich hatte den Bremssattel abgebaut und auch den ABS sensor. Aber alleine mit 2 Händen die Kette auflegen, den Bremssattel-adapter in der Führung halten und das Rad mit den beiden Hülsen in die Schwinge reinbringen hat mich glatt eine Stunde gekostet.

    Wie fixiert Ihr den Bremssatteladapter an der Schwinge so das der nicht ewig rausfällt? Was mach ich falsch???

    Von RD50 bis R1 viele Motorräder in 30 Jahren und weit mehr als 100.000 km
    Aktuell: Yamaha MT10 und Honda "Repsol" Fireblade SC59

  • #2

    ich lege mir Brettchen unter den Reifen das ich mich zumindest nicht um die Höhe kümmern muss, der Rest geht dann.

    Der Brettchenstapel muß nur beim Einbau mit neuem Reifen 5mm niedriger sein. Sattel baumelt über nem Lappen auf der Schwinge

    Grüße von Stefan D. aus W., the home of cloudbursts!

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  • #3

    .. ja - die Idee hatte ich gestern auch - hab Sie aber nicht umgesetzt. So musste ich tatsächlich auch noch knapp 10 cm hoch einfädeln :-(

    Von RD50 bis R1 viele Motorräder in 30 Jahren und weit mehr als 100.000 km
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    Einmal editiert, zuletzt von Rollo ()

  • #4

    Ich habe mir für die hintere Felge von Hehl feste Büchse anstatt der originalen gekauft .

    Damit ist erstmal nur das Problem der herausfallenden Hülsen beseitigt.

    Die Kette hänge ich über die Schwinge.

    Den "Bügel "des Bremsattels so weit wie möglich nach hinten ziehen,das Rad daran vorbei schieben so weit wie es geht nach vorne.kette über das kettenrad.

    Dann rechts den kleinen Klotz an der Bremssattelaufnahme in die Aussparrung fer Schwinge einführen.

    Dafür drücke ich noch mit einem großen Schraubendreher die klötze auseinander.

    Über der Bremsscheibe einführen .


    Das alles mache ich hinter dem Moped auf dem Boden sitzend das Rad zwischen den Beinen und hebe es mit den Oberschenkeln an.

    Kompletter Radwechsel wenn es gut läuft 5 wenn es schlecht läuft 10 Minuten

    950 SM - MT 10

  • #6

    Für das Hinterrad habe ich mir eine ca. 30 Grad steile Rampe gebaut. Diese wird vor dem Ausbau vor das Hinterrad gelegt. Bolzen raus Rad ganz nach vorne, Kette auf die Schwinge legen und danach mit dem Rad zusammen mit der Bremszange nach hinten runterfahren bis die Zange frei ist. Das Rad kann nun ganz weggenommem werden und die Zange wieder in die Nut gelegt werden.


    Einzig beim Einbau muss ich das Rad manchmal etwas drehen weil die Schrauben der Lochscheibe am ABS Sensor anstehen.


    Also ich löse nur die Hinterachse und sonst gar nichts. Auch die Bremsbeläge werden nicht nach aussen gedrückt. Das ganze dauert keine Minute, wenn die Achse gelöst ist. Der Einbau max. 2 min.


    Zugegeben hab ich etwas Übung und das Rad schon mehr als 30x aus- und eingebaut.


    Bilder der Rampe mach ich morgen. Bis diese endlich brauchbar war, gab es 3 Versuche.

    Gruss Dani

  • #7

    Beim Einbau lege ich zuerst die Kette auf. Danach schiebe ich ein Brett unter den Reifen und kann mit einem Pflasterstein

    den Winkel langsam erhöhen. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Die Distanzhülsen von Hehl Racing sind ja auch ganz

    interessant.

  • #8

    Das sind sie...

    Hi,

    Cool, ich wußte nicht, dass es sowas gibt. Also sind das die Hülsen von der R1? Oder sind die explizit auch für die MT? Sind die Räder der MT 10 und der Rn32 gleich?

    Lg

    mweber2

  • #9

    Die sind identisch(jedenfalls die Hülsen)..habe sie in allen meinen Hinterradfelgen weil es echt die Nerven schont beim Einbau.

    Für vorne gibt es die auch..dort empfinde ich die originalen Hülsen allerdings nicht als nervig bzw da ist der Umbau easy,deshalb hab ich mir das Geld gespart.

    950 SM - MT 10

  • Hey,

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