Auszug aus dem Datenblatt:
Viskosität bei 40°
Yamalube 10W-40: 93.8 mm²
Dichte: 0,856 g/cm³ (15°C)
Motul: 10W-50: 107.5 mm²/s
Dichte 0.871 (20°C)
Allein die Viskosität bei 40° zeigt schon eine grobe Richtung. Immerhin sind das Unterschiede von ~10% (aus dem Kopf heraus).
Die Dichte vom Yamalube bei "kalten" Temperaturen ist aber vermutlich das, was den Ölverbrauch eben ausgemacht hat. Je niedriger die Temperatur, umso dichter wird Kohlenstoffgitter (in diesem Fall Öl). Demnach dürfte das Motul trotz 10W Viskosität eine bessere/höhere Dichte aufweisen als das Yamalube. Denn selbst bei 5° weniger Temperatur ist das Yamalube in der Dichte unter dem Motul, dessen Angabe im Datenblatt mit 20° besteht.
Die Viskositätsklassen geben nur einen ungefähren Bereich vor, in dem sie funktionieren. Laut Datenblatt und meiner Argumentation sehe ich, als Otto-Normal Mensch meine Vorteile weiterhin im Motul Öl.
Leider Interessiert mich das Thema zu wenig, als das ich noch die anderen Öle und deren technischen Datenblätter zerpflücken würde. Hauptsache kein Ölverbrauch mehr - und wenn, dann reichts noch bis zur nächsten Inspektion.