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Yamaha MT-10 Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 07:48 
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Registriert: Mi 16. Dez 2015, 10:06
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Natanae hat geschrieben:
Wie meinst du das, "du hast den Motor nicht richtig gespürt?"

Bei der MT-09 ist das Feedback vom Motor für mich direkter und die Leistungsabgabe passt nach meinem Gefühl immer zum Drehzahlniveau. Bei der MT-10 habe ich die Verbindung Gashand zu Motor als nicht so sehr direkt empfunden. Etwas gummiartig, leicht verzögert, von der Leistungsentfaltung her.

Grüße, Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 07:59 
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Registriert: Fr 20. Mai 2016, 18:07
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blunto hat geschrieben:
Natanae hat geschrieben:
Wie meinst du das, "du hast den Motor nicht richtig gespürt?"

Bei der MT-09 ist das Feedback vom Motor für mich direkter und die Leistungsabgabe passt nach meinem Gefühl immer zum Drehzahlniveau. Bei der MT-10 habe ich die Verbindung Gashand zu Motor als nicht so sehr direkt empfunden. Etwas gummiartig, leicht verzögert, von der Leistungsentfaltung her.

Grüße, Jan


Ah, das haben sie auch bei dem MCN-Test gesagt, wenn ich mich recht erinnere. Das sollte im B-Modus allerdings weg sein. Es gibt tatsächlich wohl eine kleine "Anlaufphase" im Standard-Modus. Anscheinend wohl zumindest bei einigen Modellen. Wurden von anderen Fahrern aber als angenehm eingestuft.

Zudem kommt wohl noch, dass die MT-10 einfach "mehr" Motorrad drumherum ist.

Ich persönlich mag es auch lieber kerniger, so wie bei der MT-09 mit 2013/2014er Mapping.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 08:28 
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Natanae hat geschrieben:
Es gibt tatsächlich wohl eine kleine "Anlaufphase" im Standard-Modus. Anscheinend wohl zumindest bei einigen Modellen. Wurden von anderen Fahrern aber als angenehm eingestuft.

Zudem kommt wohl noch, dass die MT-10 einfach "mehr" Motorrad drumherum ist.

Ich persönlich mag es auch lieber kerniger, so wie bei der MT-09 mit 2013/2014er Mapping.

Ja, ich kann mir auch vorstellen, dass das andere Fahrer eher als positiv empfinden und das eher Geschmackssache ist.

Fahre auch die 09er mit dem Ur-Mapping.

Grüße, Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 08:29 
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Ouch.... Kränken wollte ich niemanden, schon gar nicht sein schulisches Wissen in frage stellen noch seine Kenntnis in frage stellen :oops:
Natürlich wünsche ich weiters viel Spaß und theoretische Freude.

Lg. Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 08:48 
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Grüße vom Max !

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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 13:28 
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7,1 beim heizen ... aber wem schreibe ich dass :) ich habe auch kein Problem wenn man gegen das Ding schreibt oder redet, nur sollte man schon Erfahrung damit gesammelt haben.....
Amd? Kenn ich net und interessiert mich genauso wenig wie ein "geizhals" mich interessiert wie geil ich bei uns in "ö" Gipfelstürmern kann. Oder in Südtirol..... Und was sich hier Umsätzen lässt, ist gut und ja.... Da liegst du mit deiner Beurteilung total daneben... Das war auch schon immer er Unterschied zwischen Forum und Straße :twisted:
Aber keine Sorge... Ich lass dir deinen Spaß! Nur nicht weinen... Sollte es jemals anders sein als es Medien berichten :shock:

Lg. Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 13:51 
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;) geht nichts über artgerechte Möblierung :D

Lg. Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 16:04 
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Bin heute mal die 1290 Super Duke R gefahren. Tolles Ding. Allerdings kam mir da die Leistungsentfaltung auch so gummiartig vor, wie bei der MT-10. Interessanterweise sagte genau das, als ich zurück war, gerade ein anderer Kunde über die 1190 Adventure. Er verwendete exakt den Begriff "gummiartig" - und er sprach nicht von den Reifen.

Ich denke bei einigen modernen leistungsstarken Motorrädern regelt die Elektronik die Drosselklappen einfach nicht nach meinem Geschmack. Es scheint mir als ob ich am Griff drehe und die Elektronik sagt: "Ruhig Brauner. Wir machen das schön langsam und gleichmäßig."

Wisst ihr, was ich meine?

Grüße, Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2016, 10:55 
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Was das Thema MT-10 Vergleich angeht, kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, das die Suzi mir vom Aussehen nicht so gefällt obwohl mir das Fahren schon spaß gemacht hat (war aber die 1. 1000er die ich gefahren bin, von daher kein Vergleich hatte), ich aber jetzt sagen würde, daß ich die MT schon als agiler empfinde und auch mehr Power hat.

Die BMW hat Power und auch das Aussehen finde ich richtig geil, aber ich mag das elektronische Fahrwerk überhaupt nicht, klar ist es genial wenn Du in ein Dorf reinfährst, in dem die Straße noch von den Römern her stammt und Du auf Weich schaltest! Wer würde das nicht wollen:)
Aber kaum bist Du auf der LS oder BAB und hast auf Hart umgestellt, sackt dir dein Hinterteil leicht ein, wenn du bei jeder schnelleren Kurve auch nur über eine Ameise fährst...
Vielleicht kann man sich daran auch gewöhnen, ich habe mich da aber unwohl und nicht 100% Sicher drauf gefühlt.
Ich sehe die BMW als Drag Racer, Launch Control ein, Vollgas, Kupplung los und ab geht sie wie ne sau...

Die MT hat für mich mehr Charakter, mehr als genug Power und ist für mich optimal für die LS ausgelegt, was den Verbrauch angeht kann ich damit leben.

Ich will jetzt nicht die MT verherrlichen, ich sage nur die MT ist genau mein Ding 8-)

Jeder sollte individuell für sich entscheiden, was für ihn die wichtigsten Punkte sind, dann wirklich selber die Maschinen die in die engere Wahl kommen probe fahren und dann entscheiden welche am Besten zu einem paßt.

Schönen Sonntag noch Gruß Slay


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2016, 16:52 
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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2016, 20:18 
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Registriert: Mo 6. Jun 2016, 16:46
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Mal ganz ehrlich ,
Die haben doch im A Modus getestet :mrgreen:

Und Ghostrider du hattest vor zwei wochen als ich die Mt10 als untenrum viel schwächer als
Die s1000r beschrieben hab gesagt s1r ist unten totes ding.

Ich will nicht wissen was deiner Meinung die MT10 ist, unten rum :lol:

_________________
Loud Pipes Save Lives :D

LG Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 11:15 
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Registriert: Do 9. Jun 2016, 08:46
Beiträge: 46
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Schonmal daran gedacht, dass Yamaha nach dem ganzen Verbrauchs- und Diesel Skandal den Verbrauch jetzt mal lieber so angibt wie er tatsächlich ist und die anderen das noch nicht machen. Wenn man die Maschinen bei Spritmonitor oder ähnlichem vergleicht, läuft die BMW auch mit fast 8 Litern. die suzi und die Kawa zwischen 6,5 und 7,5.

Ausserdem ist der Yamaha Motor bisher der einzige mit Euro4.

Und woher kommt immer diese Aussage, die s1000r wäre gleichteuer, sie hat ab werk weder einen tempomat noch LED licht noch ein voll einstellbares Fahrwerk usw usw.

Is mir ja eigentlich egal, aber Motorradkauf war schon immer persönliches Gefallen. Wem die mt10 nicht gefällt solls lassen, fahren schon weniger rum.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 13:42 
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Modell: MT 10
Hab grad noch was in der Tube gefunden:


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 18:28 
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Registriert: Fr 10. Jun 2016, 20:06
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Modell: -MT10, R1
Schlurch hat geschrieben:
Schonmal daran gedacht, dass Yamaha nach dem ganzen Verbrauchs- und Diesel Skandal den Verbrauch jetzt mal lieber so angibt wie er tatsächlich ist und die anderen das noch nicht machen. Wenn man die Maschinen bei Spritmonitor oder ähnlichem vergleicht, läuft die BMW auch mit fast 8 Litern. die suzi und die Kawa zwischen 6,5 und 7,5.

Ausserdem ist der Yamaha Motor bisher der einzige mit Euro4.

Und woher kommt immer diese Aussage, die s1000r wäre gleichteuer, sie hat ab werk weder einen tempomat noch LED licht noch ein voll einstellbares Fahrwerk usw usw.

Is mir ja eigentlich egal, aber Motorradkauf war schon immer persönliches Gefallen. Wem die mt10 nicht gefällt solls lassen, fahren schon weniger rum.


Genau so isses, was nützen einige PS mehr wenn die Karre nen schlechtes Fahrwerk hat.

Aber damit kann man vor der Eisdiele nicht punkten. :lol:

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Umweltverpester und Krachmacher bringen Lebensfreude


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 22:05 
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Registriert: Fr 20. Mai 2016, 18:07
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Ich bin heute Tuono, Superduke, Suzuki und MT gefahren. Die Fahrwerke waren alle vergleichbar, auf einem hohen Level. Keine Maschine hatte einen Ausreisser, weder nach oben noch nach unten.

Der Windschutz der MT 10 ist bei 200 leider genausoschlecjt wie bei den anderen Bikes. Positiv war der Sound der MT 10. Die Superduke ist unerreicht, was die Leistung betrifft.

Die MT 10 hat einen eher sachten Antritt. Sie kommt, wenn man länger draufbleibt. Das ist gefühlt bei der Superduke und der Tuono und der Suzi anders.

Ab 7000 Umdrehungen und weit ausserhalb jeder Legslität kommt dann auch die MT. (Für mich zu spät). Im Vergleich zur MT09 fühlt sich die 10 natürlich erwachsener an und im Vergleich zur MT09 ist es ein grosser Schritt in allen Aspekten (wenn auch nicht gigantisch).
Im Vergleich mit der 1000 ccm Konkurrenz sticht die MT aber nicht heraus. Das Fahrwerk der 10 ist natürlich um einiges besser als das Fahrwerk der Serien MT09.

Der Verbrauch bei mir lag bei 8,9 Liter.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 22:13 
und dennoch liegen auch bei den 1000er nakeds welten zwischen den preisen. die tuono und die ktm sind ja wirklich erheblich teuerer.

der motor hat potential. ich bin gespannt, wenn die ersten rundenzeiten vergleiche auf rennstreckken vorliegen. dann wirst auch du plötzlich sehen, dass der mt10 motor keine 30ps hat ;)

natürlich ist jeder anders, alle haben verschiedene konzepte.

mal nochmal sachlich gefragt, du erwartest für 13300€ das beste vom besten, wenn jeder wettbewerber mehr kostet? die gsxs hat mir damals auch gut gefallen, vom fahren her, aber optisch nicht sorecht.

eigentlich haben wir eine ähnliche konstellation wie bei der mt 09, da gibtr es auch immer ne kategorie wo andere besser sind, die meist aber auch mehr kosten.
und bei ner naked den windschutz zu kritisieren ist so, wie bei nem offenen cabrio zu meckern, weil es reinregnet^^

wie empfandest du die sitzpositionen der moppeds? auf der tuono fühlte ich mich komisch, ich sass eher "obendrauf" anstatt richtig auf dem mopped, komisch zu beschreiben. die s1000r ist mir zu aggressiv von der sitzposition, eher ne nackte renne.

schau dir mal die suzuki virus an, vlt trifft das genau deinen geschmack.

P.S. mit 1,9m sieht jedes mopped schon anders aus, als mit kleinerer körpergrösse. ich werde wohl auch wieder die soziusrasten demontieren, sonst kann ich mit meinen quadratlatschen (47,5) einfach nicht die fussspitzen auf die rasten bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 22:36 
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Registriert: Fr 20. Mai 2016, 18:07
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beaMTer hat geschrieben:
natürlich ist jeder anders, alle haben verschiedene konzepte.

mal nochmal sachlich gefragt, du erwartest für 13300€ das beste vom besten, wenn jeder wettbewerber mehr kostet? die gsxs hat mir damals auch gut gefallen, vom fahren her, aber optisch nicht sorecht.


Kawasaki Z1000, Suzuki und CBR dind günstiger als die MT. Die Suzi ging von unten SEHR gut heraus. Die MT 10 holt die Suzi erst bei 11.100 rpm ein und ist damit schon fast im begrenzer.

Die BMW ist unwesentlich teurer. Leider.

Morgen mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 22:41 
also sind ja alle anderen moppeds schneller als die mt10. nagut, werd ich mich mit abfinden müssen :roll:

wenn sie eingefahren ist, kann ich mehr berichten. wie mir die r1, gixxer, tuono und 9er kumpadres einfach eiskalt wegfahren auf der LS ;)

die z ist einfach noch zu schwer und recht unhandlich, wenn es mal in engere kurven geht. deshalb hat ein bekannter bewusst auf die 9er gewechselt.

p.s. ich find die ktm auch echt nett, aber ich kann mit den ktm farbvarianten nix anfangen.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2016, 09:52 
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Um auf Deine Fragen zu antworten:

Die Sitzposition auf der BMW ist mit Sicherheit die agressivste, stimmt. Ich kam damit aber wunderbar klar. Unbequem fand ich sie jetzt nicht.

Die Motorkultur ist sicherlich auch die harmonischte und ausgereifteste. Bei der BMW hatte ich wirklich so ein "Aha-Mt09-auf-1000ccm" Gefühl.
Das blieb bei allen anderen (ausser der außerirdisch brutalen Superduke) aus. Die Superduke ist was anderes, belassen wir es dabei.

Die MT10 geht "gentlemanlike" zur Sache. Etwas vergleichbar mit dem 2015er/2016er Mapping der MT09. Yamaha hat sich da wohl - sehr zu meinem Bedauern - den Kundenklagen angepasst. Daher das "Gummiband-Feeling". Im B-Modus ist das Bike direkter, allerdings fand ich den Unterschied zwischen Standard und A-Modus sehr gering.

Man sitzt gut auf der MT10 und sie fährt sicherlich mehr "schienen - like" als die MT09 obwohl die Abmessungen sich nicht sonderlich zu unterscheiden scheinen. (Hab mit nem Zollstock jetzt aber nicht nachgemessen.)

Allerdings fallen auch alle anderen Bikes genausogut in die Kurve wie die MT10. Einzig und vielleicht nur dem persönluchen, nucht objektivierbaren Eindruck geschuldet, tut sich die Kawa da eeeetwas schwerfälliger.

Gefühlt gingen Suzuki und BMW unten heraus deutlich früher deutlich mehr zur Sache. Sie "rissen mehr an der Kette".

Ob man, wie du polemisch provokant formuliert hattest, im einigermassen legalen Bereich auf diesen Bikes der MT 10 wegfährt, ist ohne Belang. Auf längere Strecke denke ich schon. Was wichtig ist, ist das diese Bikes von unten heraus gefühlt mehr Druck haben.

Die Yamaha kommt erst ab 6000 Umdrehungen. Dann aber gewaltig. Sie holt dann Dinge nach, die die anderen Bikes früher zu liefern scheinen. Ab 6000/7000 Umdrehungen wacht die Yamaha auf und liefert Raketenschub. Die anderen Bikes schlafen nicht in dem Drehzalbereich, steigen aber meiner Meinung nach harmonischer. Die MT 10 wacht da auf, die anderen sind schon wach.

Auf der LS bedeuten 7000-11.000 Touren (der Paradebereich der MT 10) allerdings entweder dauerhaftes Fahren im 1., 2., 3., Gang... Der Motor ist da besonders kernig im Sound.

Windschutz: Wie du teilweise richtig bemerkt hast, ist Windschutz und Naked Bike ein schwieriges Feld. Allerdings bewirbt Yamaha die MT10 als Fazer und Tracer-Replacement. Der Windschutz ist auf der Yamaha besser (subjektiv) als auf den anderen Bikes. Ab höherem Tempo allerdings gleichen sich die Bikes an. Die Tourenscheibe konnte ich nicht testen. Tempi 180+ machen mehr als wenige Sekunden keinen Spaß.

Die Yamaha hat von allen Bikes deutlich am meisten am Tank genuckelt.

Was mir weiterhin positiv gefällt an der MT10 ist das mutige Design (Geschmackssache) und die harmonische Gesamtlinie. Genau wie Du kann ich mit dem Design der KTM Superduke nichts anfangen, von der Farbgebung ganz zu schweigen.

Man bekommt ein stimmiges Motorrad mit ausreichend Leistung und guter Straßenlage, allerdings nicht eine MT09 im MT10-Gewand, die alles wegbläst. Ich denke schon, das Yamaha aufgrund der jetzt veröffentlichten Werte da nachbessern wird.

Es ist etwas paradox: Einerseits bietet man ein recht günstiges Bike, was mit den technischen Gimmicks LED-Licht und Tempomat (wer's braucht) schon viel im Basiskonzept drin hat, andererseits hat man diese enorme Verlustleistung...

Die Kupplung ging mit erhöter Drehzal umso besser. Bei geringer Drehzahl war die etwas schwerfällig, das war bei den Konkurrenten nicht so. Es ist allerdings nicht weltbewegend.

Die Sitzbank war für mich ok, keine Probleme da. Allerdings reisse ich auch 800 km am Stück auf der harten Serienbank der MT09 herunter.

Nun mein Fazit: Als Yamaha-Fan ist das Ding ok und sogar nett. Wurmen und merken tut man schon den späten Motorantrieb. Wer das und den Verbrauch (nicht den Verbrauch per se , aber die irgendwo verloren gegangene Leistung) ausblenden kann, der bekommt ein wahres individuell gestaltetes Bike im modernen Look.


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 Betreff des Beitrags: Re: MT-10 im Vergleich
BeitragVerfasst: Mi 29. Jun 2016, 10:48 
Offline

Registriert: Do 9. Jun 2016, 08:46
Beiträge: 46
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Kein Schwein interessiert der Verbrauch oder ob das Ding nun 155 oder 160 PS hat.
Sie begeistert und das nicht zu knapp.

Gibt jetzt einen Vergleich zwischen superduke, speed triple s1000r und mt10 aus England.
Mt10 gewinnt obwohl Mehrverbrauch und langsamer.

Weil das Ding geil aussieht und Spass macht.
Superduke zu teuer und unfahrbar, bmw macht alles gut oder vielleicht auch besser ist aber einfach eine BMW :)

Und nur mal so, ist mir nämlich wichtiger als 0,5 Zehntelsekunden beim beschleunigen, die Bremse der MT ist von allen 4 die beste!!!!!


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